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Matteo for President?



February 17, 2012



Berlin – Aus gegebenem Anlass schlägt der FC Planlos Matteo Riatti als Präsidentschaftskandidaten vor. Seine Stellungnahme hierzu:
“Immer! Das ZDF hat sich für Marcus Lanz entschieden, also habe ich Zeit für die Politik”

Somit sollte die Berufung reine Formsache sein.

4 Comments »

  1. In dem mir vom Volke ausgesprochenen Vertrauen nehme ich mich der Verantwortung an.

    Das Amt des Bundespräsidenten ist nicht wie irgendein anderes. Sein Nukleus ist nicht die Bürokratie seiner Aufgaben, sonder die moralisch-ehtische Wegfindung als auch die Würde der Repräsentanz von Millionen von Bundesbürgern. Die Unabhängigkeit dieses Amtes vor Öffentlichem und Privatem ist endlos – seine Grenzen fußen nur im Recht.

    Die Akten Köhler und Wulff unterstreichen in welch angespannter Lage sich die Nation befindet. Das Oberhaupt des Staates wurde verletzt und die Nation, die sich in Zeiten der europäischen Finanzkrise zur Leitung der Operationen innerhalb der Union gefunden hat, steht nun ohne eine Leitfigur da. Die Anforderung an den neuen Präsidenten muss also eine Vorbildfunktion umfassen: das Gesicht einer Zuversicht. Und Vorbild muss zum Stichwort des Amtes werden, dass wegen eben solchen Makeln zwei mal vorzeitig zu Fall kam.

    Ist das deutsche Volk in dieser Hinsicht ein erbarmungsloses? Eines, das den privaten Charakter der Politiker nicht von ihren politischen Fähigkeiten getrennt betrachten kann? Womöglich. Ist das unserer Demokratie unzuträglich? Nein. Denn uns ist das Bild eines korrupten Staatsapparates fremd. Da mögen Politiker anderer Länder schmunzeln, wenn bei uns ein Posten geräumt wird wegen vorsätzlicher Fälschungen, Bestechungen, Verleumdungen. Für alle Volksvertreter – sei es auf Landes oder auf Bundesebene – muss die vierte Gewalt der Öffentlichkeit gelten.

    Und so stehe die Präsidentschaftsperiode unter dem Zeichen der Offenheit und der Ehrlichkeit. Denn gemäß des richtigen Umgangs kann auch ein erbarmungsloses demokratische Urteil Nächstenliebe beweisen. Nicht alles was juristisch korrekt ist, ist auch richtig – die Worte des Herrn Wulff gelten in beide Richtungen: gestzlich konformes kann in der Gesinnung so falsch sein, wie illegales Vergebung finden kann. So beschwöre ich keine Unfehlbarkeit, aber ein makelloses Gewissen soll mich begleiten.

    Darüberhinaus möchte ich in Zukunft gerne als “Mr. President of the Federal Republic of Ex-Nazi-Land” bezeichnet werden, oder wahlweise als “Mr.P”. Unangebracht wäre die Bezeichnung “Mr. PP”, denn dann wäre ich ja wie Kacka nur kleiner.

    Comment by Matteo — February 18, 2012 @ 02:49

  2. ehh wat? check nix???

    Comment by bajurar — February 19, 2012 @ 20:31

  3. a²+b²=c²

    Comment by marco — February 19, 2012 @ 20:54

  4. 42!

    Comment by Koki — February 19, 2012 @ 22:44

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